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Innovationen mit Triz

Andreas Jost

ist Autor des Buches: Innovation mit Triz


Lebenslauf:

ist im Bereich »IT for Engineering and Processes« der DaimlerChrysler Forschung & Technologie taetig

 Überblick

 Seiten:  über 548
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Kurzbeschreibung des Buches

Innovationen mit Triz



Allein durch Innovationen können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr Wachstum langfristig sichern. Häufig entstehen Innovationen aber nur zufällig oder in einem langwierigen Prozess von "Versuch- und Irrtum". Eine effektivere Strategie besteht darin, neue Ideen und Problemlösungen systematisch zu entwickeln. Mit TRIZ, der Methodologie des erfinderischen Problemlösens, ist es möglich, Innovationen gezielt zu entwickeln. TRIZ stellt dafür eine umfangreiche Sammlung von Werkzeugen zur Verfügung und greift dabei auf die Erfahrungen einer über 50-jährigen Geschichte zurück. Das vorliegende Buch erschließt das beachtliche Potenzial der systematischen Entwicklung von Innovationen mit TRIZ. Praxisorientierte Fachbeiträge beschreiben Konzepte, Werkzeuge und die reichhaltigen Anwendungsfelder der TRIZ-Methodologie, zum Beispiel
 
- in der Produktentwicklung,
- bei der Lösung von Qualitätsproblemen,
- bei der Prozessoptimierung.

Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren, wie Unternehmen und Institutionen von TRIZ profitieren und für die Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Qualität nutzen.



Inhaltsverzeichnis:

Vorwort M. G. Möhrle

Grundlagen
TRIZ - Theorie des erfinderischen Problemlösens (C. Gundlach, H. Nähler)
Der Stellenwert der TRIZ-Methodik (C. Gundlach, R. Ulbricht)
TRIZ - Innovativer Irrgarten der Werkzeuge? (J. Jantschgi, L. Shub)

Produktentwicklung mit TRIZ
Marktorientierte Produktentwicklung mit Triz (D. Geisinger)
Concept Management in der Produktentwicklung mit TRIZ (C. Hentschel)

Qualitätsmethoden optimieren mit TRIZ
Die Verbesserung eines House of Quality mit TRIZ (G. Streckfuss)
Prozessplanung und -bewertung mit TRIZ (K. Matyas, P. Kuhlang)
Konzept-Entwicklung und -Bewertung mit TRIZ und QFD (B. Gimpel)
Customer Driven TRIZ (J. Maierhofer, L. Mayerhofer)

TRIZ Anwendung im Management
TRIZ und Wissensverteilung: Anwendung im Mittelstand (C. Borchers, M. A. Weissenberger-Eibl)
Herstellkosten senken mit Hilfe der Widerspruchsmatrix (D.-W. Schlösser)

IT-Unterstützung
TRIZ im Kontext mit klassischer Konstruktionsmethodik (H.-J. Franke, M. Deimel, St. Löffler)
TRIZ im Personalmanagement - Personal Innovations Trainer (S. Müller, T. Recke)
Patentrecherchen mit Software- und Internetportalen (H.-J. Günther)

Fallbeispiele
Structured Inventive Thinking bei der Ford Motor Company (C. Stephan, R. Schmierer)
TRIZ bei der R. Bosch GmbH (B. Denne)
TRIZ in wissenschaftlichen Forschungsprojekten (M. Rosenthal, M. Zimmermann)
TRIZ und CAI in der Automobilindustrie (A. Jost, A. Ulbrich, E. Schüler-Hainsch)
TRIZ - Praxiserfahrungen in der Siemens AG (J. Pellinghoff)



Leseprobe (max. 1000 Zeichen)

Das methodische Erfinden hat seinen Ursprung in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in der damaligen Sowjetunion. Tragender Protagonist war Genrich S. Altschuller (1926-1998), der in mühseliger Arbeit herauszufinden versuchte, wie Erfinder erfinden. Sein Ziel war eine umfassende empirische Theorie der Lösung technischer und technisch-wirtschaftlicher Probleme. Altschuller hat zahlreiche Instrumente entwickelt und in einem Vorgehensmodell (Algorithmus) deren Zusammenspiel vorgeschlagen. Was hätte er wohl zu dem vorliegenden Sammelband gesagt? Vielleicht wäre Altschuller überrascht gewesen, dass seine Gedanken auch im "westlichen" Ausland Gehör finden. Dies hat sich zwar noch zu seinen Lebzeiten abgezeichnet, als zahlreiche Schüler aus der Sowjetunion emigriert sind und zum Teil auch schon fortgeschrittene Software-Anwendungen mitgenommen haben. Aber die medialen Gestaltungsmöglichkeiten moderner Software überschreiten wesentlich das, was im letzten Jahrhundert als möglich erachtet wurde. Wahrscheinlich wäre Altschuller erfreut gewesen zu sehen, in wie vielfältiger Weise sein Werk in der Industrie Anwendung findet. Die Fälle von Siemens, Ford und Bosch in diesem Band hätten ihn ohne Zweifel begeistert. Wahrscheinlich wäre Altschuller interessiert daran gewesen, wie sich sein Gedankengut mit japanischen Werkzeugen wie dem Quality Function Deployment oder deutschen Werkzeugen wie den Konstruktionskatalogen verbinden lässt. Vielleicht wäre Altschuller auch etwas kritisch gewesen, was die Übertragung des methodischen Erfindens auf Management-Fragestellungen angeht. Alle die genannten Aspekte finden sich in dem vorliegendem Sammelband wieder.

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