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Wissensmanagement - Einführung, Grundlagen, Umsetzung
„Gewusst wie!“, „Wissen ist Macht“, „Wenn das Unternehmen wüsste,
was es weiß!“, „Wissen nutzen, statt verspielen“, „Die Halbwertzeit von
Wissen wird immer kürzer“ - Mit diesen Aussagen werden Erfahrungen im Umgang
mit Wissen in den Unternehmen und allgemeinen in den Organisationen umrissen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat in einer jüngst erschienenen Untersuchung
herausgefunden, das im Durchschnitt aller untersuchten Produktionsunternehmen
etwa 60 Prozent der geschaffenen Wertschöpfung im Unternehmen aus Wissen und
Wissensmanagement stammt.
Eine andere Untersuchung von Zucker und Schmitz
besagt, dass Wissen zwar in den Unternehmen vorhanden ist, aber maximal nur zu
40 % genutzt wird. Es ist dabei erstaunlich, dass seit langen ein breiter
Konsens über die Bedeutung von Wissen bzw. 'Intellectual Capital' für den
Erfolg von Unternehmen besteht und trotzdem Wissen in vielen Unternehmen so
schlecht gemanagt wird.
Da zweifelsohne das Wissen (der Mitarbeiter), die
Wissensverteilung und seine Nutzung, durch Wissensmanagement gestaltbare
Lernprozesse und die Generierung von Wertschöpfung aus Wissen und Innovation
erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens haben,
gehen dem Unternehmen durch ineffiziente Nutzung von Wissen erhebliche
Potentiale im Wettbewerb verloren. Fehlendes Wissensmanagement ist ein
Kostentreiber im Unternehmen! Demzufolge kommt dem Wissensmanagement und dessen
Voraussetzungen (kulturelle, organisatorische und Anwendungen in der
Informationstechnologie) besondere Bedeutung zu. Letztendlich sollten
Unternehmen in der Lage sein, ihr Wissen effizient zu nutzen und aus einem
Wissensvorsprung einen Wettbewerbsvorteil zu erzeugen.
Die Entwicklung der Verbreitung von Wissen hat erst vor relativ kurzer Zeit
begonnen und sie wird explodieren!
Informationen und
Wissen sind nicht dasselbe. Wissen wird aus Informationen generiert, die in
strukturierter Form eine anwendungs- oder situationsbezogene Bedeutung haben.
Wissen kann als Fähigkeit zu effektivem Handeln bzw. als die produktive
Anwendung und Nutzung von Informationen verstanden werden. Wissen wächst seit
Jahrhunderten exponentiell. Bis 1995 sind insgesamt etwa 1 Mrd. Bücher
erschienen, dies entspricht einer Informationsmenge von 10 hoch 6 Gigabyte.
Der
Gedächtnisinhalt der gesamten Menschheit wird auf über 10 hoch neun Gigabyte
geschätzt. Zu betonen ist, dass Wissen als Fähigkeit zu effektiven Handeln
letztendlich unbegrenzt ist. Das eigentlich Neue ist die viel schnellere Verfügbarkeit
und die schnellere gezielte Entwicklung von Wissen. Zudem ist die Halbwertzeit
von Wissen kürzer geworden. Erst vor wenigen hundert Jahren wurde im größerem
Umfang begonnen, Wissen in Bildungsinstitutionen einer größeren Bevölkerungsschicht
überhaupt zugänglich gemacht.
Dagegen begann die Entwicklung und Verteilung
von Wissen im Internet erst vor einigen Jahrzehnten. Gemessen an dem
Wissensfortschritt vergangener Zeiten wird die Entwicklung von Wissen in den nächsten
Jahrzehnten explodieren. Neue Technologien und Sprünge in der Leistungsfähigkeit
von Netzen und Prozessoren werden dies zusätzlich beschleunigen.
Die Verankerung von Wissensmanagement in der Aufbauorganisation hat oft erst
gerade begonnen
Während einige wenige Unternehmen schon seit längerem die Position eines
Chief Knowledge Officers kennen oder über andere Maßnahmen das Thema
Wissensmanagement in der Aufbauorganisation verankern, ist die Diskussion in den
meisten Unternehmen heute noch von Sprachlosigkeit gekennzeichnet. Klar
definierte Managementrollen und geeignete Organisationsstrukturen zum besseren
Management der Ressource Wissen fehlen heute oftmals noch in den Unternehmen.
Die wissensbasierte Organisation ist eine flexible Netzwerkorganisation
Eine Organisation besteht kurz beschrieben aus drei Elementen: Mitarbeitern,
Strukturen und Prozesse. Darauf basierend findet man sehr oft die sogenannte
Zielpyramide, die eine Vision beinhaltet. „Was wollen wir erreichen und wie
wollen wir sein?“. Mit dieser Vision wird das Fernziel definiert, um
grundlegende Veränderungen, die man eingehen möchte zur Verwirklichung. Daraus
wird die Mission abgeleitet, d.h. der Auftrag des Unternehmens und schließlich
die operativen Ziele, d.h. die kurzfristigen Ziele. „Was wollen wir zur
kurzfristigen und mittelfristigen Realisierung der Strategie bzw. der Vision und
Mission erreichen?“. All dies wird über sog. Meilensteine und ein
entsprechendes Controlling gesteuert und verfolgt.
Die Strukturen in einem wissensbasierten Unternehmen entwickeln sich ständig
weiter: Die klassische Welt IT wurde geprägt durch die Mainframe Rechnerwelt.
Hier gibt es klare funktionsorientierte Strukturen mit schönen geometrischen Kästchen
die hierarchisch gegliedert und im Unternehmen scharf gegeneinander abgegrenzt
sind. Die daraus resultierende Egoismen haben im Wesentlichen immer nur zur
einer lokalen Optimierung des Ressourceneinsatzes geführt.
Heute sind überwiegend prozessorientierte Organisationsform vorzufinden.
Diesen entspricht in der Rechnerwelt das Client-Serverprinzip, bei dem im
Wesentlichen auf den Abbau von Barrieren ankommt während der Prozesse und wo
die Optimierung der zeitlichen Abläufe und der Qualität im Vordergrund steht
und bei dem übergreifend die Funktionseinheiten im Unternehmen einbezogen
werden.
In Zukunft werden sich lösungsorientierte Organisationsformen etablieren,
die offen und vernetzt sind mit temporärer Lösungsorientierung. Dies
entspricht dem Intranet, dem Extranet und dem Internet. Diese Organisationsteile
sind autonom und sich selbstorganisierend und über das einzelne Unternehmen
hinaus gehen. Kooperationen entlang der Wertschöpfungsketten sind hier
wesentlich bedeutsamer, sowohl intern als auch extern.  
In dem über 90 Seiten umfassenden Dokument werden u.a. folgende
Fragestellungen behandelt?
- Worin bestehen die Unterschiede zwischen Daten, Informationen und Wissen?
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Was ist unter Knowledge Management (Wissensmanagement) zu verstehen?
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Welche Herausforderungen bestehen für die Organisation, um Wissensmanagement
einzuführen?
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Welche Motivationsfaktoren (Nutzen) gibt es, um Wissensmanagement zu begründen?
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Welches sind Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement?
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Wie kann Wissenstransfer erfolgen (Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi)?
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Worin liegen die Unterschiede zwischen den Produktionsfaktoren Wissen und Arbeit
(als auch die Unterschiede zwischen Geld und einer Idee)?
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Worin liegen die Unterschiede zwischen Wissen und Lernen?
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Woraus besteht „Intellektuelles Kapital“?
-
Wie kann „Intellektuelles Kapital“ in einer Organisation gemessen werden?
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Welche grundsätzlichen Ansätze des Wissensaufbaus gibt es?
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Welche Arten von Kompetenzen gibt es?
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Welche Barrieren existieren bei der Einführung von Wissensmanagement?
- Wie können Wissensnetze aufgebaut werden?
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Welche Zuständigkeiten können für Wissensmanagement etabliert werden?
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Was sind Organisationsformen der Zukunft?
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Wie kann Wissensmanagement in einer Organisation eingeführt werden?
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Wie kann Wissensmanagement im Zielvereinbarungsprozess integriert werden
(Management by Knowledge Objectives)?
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Welche grundsätzlichen IT-Lösungen und –ansätze gibt es?
Gliederung
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Einführung Wissensmanagement,
Nutzen, Produkt vs. Wissen, etc.
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Wissensmanagement und intellektuelles
Kapital
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Erfolgsfaktoren und die richtige
Kultur für Wissensmanagement
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Wissensmanagement einführen
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Zusammenfassungen und
Schlussempfehlungen
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Anhang: Literatur- und
Internet-Quellen
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