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IT-Strategieumsetzung mit einem Balanced
Scorecard Programm
Der Balanced-Scorecard-Ansatz ist von von
Kaplan & Norton entwickelt worden. Einfach beschrieben ist die sog. „Balanced
Scorecard“ ein Instrument, das die Unternehmensstrategie - die hoffentlich
existierende Unternehmensstrategie - in ein Kennzahlensystem übersetzt.
Dieses Kennzahlensystem besteht aus vier Kennzahlenbereichen, den sogenannten
„Perspektiven“. Das Kennzahlensystem wird herangezogen, um die
Managementprozesse (Budgetierung, Unternehmensplanung, Ressourcenallokation,
Anreizsysteme, strategische Veränderungsprozesse, etc.) zu steuern.
Die grundlegende Idee des Konzeptes der
Balanced Scorecard ist, dass der wirtschaftliche Erfolg einer Organisation sich
auf Einflussfaktoren basiert, die hinter den finanziellen Zielgrößen stehen und
die Zielerreichung ursprünglich bestimmen. Die Beurteilung des wirtschaftlichen
Erfolgs einer Organisation mittels des Balanced Scorecard Ansatzes ist
besonders für Unternehmen mit hohen immatriellen Werten (z.B. in Gestalt von
intellektuellem Kapital wie besondere Forschungs- und Entwicklungsleistungen,
z.B. ausgedrückt in Lizenzen) wichtig und führt zu strategieorientierten
Bewertungen der Organisation sowie in verstärkten Investitionen in
zukunftsorientierte immaterielle Bereiche wie z.B.
Produkt- und Prozessinnovationen, Mitarbeiterfähigkeiten und Wissensmanagement.
Damit finden die wertschöpfenden strategischen Faktoren und die Bildung
immaterieller Werte adäquate Berücksichtigung bei der Formulierung des
strategischen Zielsystems da sie nachhaltig die Erreichung der finanziellen
Ziele bestimmen.
Die Balanced Scorecard ist ein
unternehmensindividuelles Ziel-, Kennzahlen- und Managementsystem. Zunächst
werden die strategischen Ziele in ein Ziel- und Kennzahlensystem überführt, ein
kaskadisches Ziel- und Kennzahlensystem. Danach erfolgt die Integration der
Inhalte in die Management-Prozesse. Zur Steuerung einer Organisation ist es
erforderlich, das aus ihrer Strategie klar formulierte, messbare und
kontrollierbare Steuerungsgrößen abgeleitet werden und diese - in den
erfolgsbestimmenden Perspektiven „ausbalanciert“ - sowohl dem Management als
auch den Mitarbeitern die Richtung zu weisen.
Die Balanced Scorecard als strategisches
Kennzahlen- und Managementsystem für die Informationsverarbeitung (IV)
Die Balanced Scorecard lässt sich auch auf
Unternehmensbereiche übertragen, die als interne Dienstleister fungieren oder
Dritten ihre Leistungen am Markt anbieten. Ein typischer Unternehmensbereich
hierfür ist die Informationsverarbeitung. Die IV kann als interne
Organisationseinheit fungieren oder auch als Ausgründungspartnerschaft
innerhalb eines Großunternehmens oder Konzerns ihrer Leistungen sowohl für die
internen Kunden als auch für den externen Markt erbringen.
In all diesen Fällen lässt sich der Balanced-Scorecard-Ansatz sowohl als
strategisches Kennzahlen- als auch als Managementsystem für die IV nutzen.
Beispiele für die Entwicklung einer Scorecard für die IV sind die Robert Bosch
und die Schering AG in Deutschland sowie die GenBank und die Post in
Großbritanien.
Welchen Nutzen bringt eine Balanced Scorecard für die IT
einem Unternehmen?
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Das Aufzeigen der Anbindung der IV-Strategie an die
gemeinsameUnternehmensstrategie gegenüber dem Top-Management.
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Verstärkte Ausrichtung der IV-Organisation in Richtung
Service & Delivery
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Nutzung des Balanced-Scorecard-Kennzahlensystems als
Managementsystem
für sämtliche IV-Prozesse.
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Einbeziehung sämtlicher IV-Prozesse in ein konsistentes
und vollständiges
Kennzahlensystem durch die Balanced-Scorecard worin die Kennzahlenbereiche
Finanzen, Markt/Kunde, Interne Prozesse sowie Innovation und Mitarbeiter
enthalten sind. Zudem lassen sich verschiedene IV-Management Themen diesen
vier Perspektiven zuordnen (vgl. dazu Abb. 2)
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Einleitung einer kritischen Überprüfung der IV-Strategie
und Initiierung strategischen
Lernens als Management-Prozess.
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Die Scorecard kann für den Life-Cycle von
IV-Investitionen herangezogen werden und zudem für strategische Vorgaben in
den IV-Planungsprozessen.
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In dem über 60 Seiten umfassenden Dokument werden u.a.
folgende Fragestellungen behandelt?
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Was ist der Grundgedanke von Balanced Scorecard?
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Was ist die Motivation für Balanced Scorecard (BSC)?
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Worin liegen Nutzenpotentiale speziell für die Anwendung
eines BSC-Programms?
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Wie sind Vision, Mission und Strategie grundsätzlich
definiert und worauf setzt Balanced Scorecard konkret auf?
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Welches sind die grundsätzlichen Anwendungsfelder für ein
BSC-Programm?
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Welches sind die vier Standardperspektiven (Beispiele für
Ziele und Kennzahlen)?
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Was sind strategische Ziele (Spielregeln) und worauf ist
bei der Wahl der Kennzahlen zu achten?
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Welches sind die sieben Schritte zum Aufbau eines
BSC-Tableaus?
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Welche Inhalte (Perspektiven, Ziele,
Ursache-Wirkungsbeziehungen, Ergebniskennzahlen, Leistungstreiber jeweils mit
Soll- und Istwerten sowie Maßnahmen) sollten in ein BSC-Tableau integriert
werden?
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Nach welchen Kriterien können die BSC-Tableaus innerhalb
der Organisation heruntergebrochen werden (Ergebnisse einer empirischen
Studie)?
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Welches sind die Management Prozesse (z.B. Kommunikation
der Strategie, Planungsprozesse, Anreizsysteme, etc.), in welche die Balanced
Scorecard Inhalte zu integrieren sind?
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Wie sieht grundsätzlich der Fahrplan für die Einführung
eines BSC-Programms aus?
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Welche Fehler sollten bei der Einführung eines
BSC-Programms vermieden werden?
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Wie viele Kennzahlen werden in einem BSC-Programm
verwendet (Ergebnisse einer empirischen Studie)?
Gliederung
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Grundgedanke, Motivation und warum BSC in
der IT...
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Rolle der IT und Strategieumsetzung
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Strategische Ziele und Aufbau eines
BSC-Tableaus
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Management-Prozesse, IT-Planungsprozesse &
Portfolioverfahren
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Einführung: Konzept- und Umsetzungsprojekt
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Anhang: Literatur und Internet-Adressen
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