Internationale Accounting Standards (IAS) - Teil 1 - Gesamtüberblick
Seit dem 1. Januar 2003 müssen börsennotierte Kapitalgesellschaften nicht mehr nach HGB / GoB bilanzieren, sondern nach IAS (International Accounting Standard). Alle anderen Unternehmen werden in den nächsten Jahren erwartungsgemäß ebenfalls ihre Buchhaltung umstellen müssen. Verschiedene Unternehmen in unterschiedlichen Branchen wurden hierzu durch ihre Wirtschaftsprüfer bereits aufgefordert.
Aber gerade auch im Hinblick auf Basel II werden die Geldinstitute auf eine Vereinheitlichung der Buchhaltungs- und Bilanzierungsvorschriften und gegenüber ihren Kunden auf deren schnellst-mögliche Umsetzung drängen.
Was bedeutet das für ein Unternehmen ?
Die IAS zwingen teilweise zu einer unterschiedlichen Behandlung einzelner Buchungsvorgänge, z.B. verlangt IAS 38 die Bilanzierung von Software als immaterielles Anlagevermögen. Dies hat konkrete Anforderungen an die IT und deren Führungs- und Steuerungssysteme zur Folge. Daraus ergibt sich u.U. eine applikationsbezogene Abrechnung von IT-Entwicklungs- und –betriebskosten.
Aber: Bilanzierte Software ist steuerrelevant . Die GoBS verlangen von steuerrelevanter Software eine detaillierte Dokumentation der zu bilanzierenden Software. Darüber hinaus werden konkrete Anforderungen an das Requirement Engineering, das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung, das Konfigurationsmanagement, die Implementation und den Betrieb (Einsatz) der zu bilanzierenden Software gestellt.
Die über 155 Seiten umfassende Präsentation beinhaltet folgende Gliederungspunkte.
Einführung
Harmonisierung der Rechnungslegung
2.1 Gründe
2.2 Harmonisierung auf europäischer Ebene
2.3 Harmonisierung auf weltweiter Ebene
2.4 Deutschland: DRSC
Rechnungslegung nach IAS/IFRS
3.1 Grundlagen
3.1.1 Das International Accounting Standard Board
3.1.2 Organisationsstruktur des IAS
3.1.3 Das IASB Rahmenkonzept/Aufbau/Konzeptionen
3.1.4 IAS 1 – 41: ein selektiver Überblick
3.2 IAS versus US-GAAP
3.3 Konzernrechnungslegung nach IAS (Grundlagen in Auszügen)
Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Unternehmenspublizität – Ausblick |