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Praxishandbuch Service-Level-Management
Die gesamte Beschreibung der zu erbringenden Services wird als "Service-Level-Agreement" bezeichnet. Die darin vereinbarten Dienstleistungsstandards müssen mit definierten Methoden exakt messbar sein...
M. G. Bernhard, W. Lewandowski, H. Mann, J. Schrey
2. überarbeitete Auflage Hardcover
462 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 3-936608-91-1
Symposion Publishing, Düsseldorf
Preis: EUR 83.18 + MwSt.

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Kurzbeschreibung: Was ist Service-Level-Management?
Ein Service-Level (deutsch "Dienstleistungsstandard") beschreibt eine Leistung
der IT (einer IT-Abteilung oder eines IT-Dienstleisters).
Die gesamte Beschreibung der zu erbringenden Services wird als Service-Level-Agreement
bezeichnet. Die darin vereinbarten Dienstleistungsstandards müssen mit definierten
Methoden exakt messbar sein. Klassische Beispiele für Service-Levels in der IT sind:
Verfügbarkeit und Antwortzeit. Ein Service-Level-Agreement kann aber auch die Folgen
der Nichteinhaltung von Service-Levels festlegen - etwa eine Gutschriften- oder
Vertragsstrafenregelung.
Was bietet dieses Werk?
In diesem Buch zeigen Fachautoren wie es möglich ist, in der Praxis belastbare Service-Level-Agreements
zu schaffen. IT-Verantwortliche in den Unternehmen - aber auch externe IT-Berater
- erhalten wertvolle Hinweise für die Einführung eines erfolgreichen Service-Level-Managements.
Zahlreiche Fallbeispiele geben Einblicke in das IT-Service-Management von Finanzdienstleistern,
Flughafenbetreibern, Energiekonzernen etc. Praktische Hilfen - wie etwa ein Projektmodell
und ein IT-Werkzeugkasten - dienen der Umsetzung des Dienstleistungsgedanken sowohl
in der internen als auch in der externen IT.
Inhaltsverzeichnis: Vorwort K. W. Sommerlad
Service-Level-Management Grundlagen
- Einführung: was IT-Kunden erwarten (M. G. Bernhard, h. Mann, W. Lewandowski,
J. Schrey)
- Service-Level-Agreements (W. Burr)
- Service-Level-Management (J. Wengorz)
- ITIL: eine kurze Einführung in die IT-Infrastructure Library (M. Kresse)
Service-Level-Management in der Praxis
- Verbesserung der Servicekultur in einer Großbank (E. Strasser)
- Einführung eines SLM in der Commerzbank (M. Thomas)
- Finanzbranche: Mehr Qualität durch Service-Level-Management (D. Wassermann,
P. Kleinhans, M. Richardt)
- Bonus-Malus-System zur Steuerung der IT im Krankenhaus (E. E.. Schlemmer)
- Change Management Einführung nach ITIL bei einem Flughafen (Th. Schürmann)
- Preis- und Leistungsharmonisierung nach einem Merger (J. Ellermeier)
Service-Level-Management einführen
- Das Projektmodell zur Einführung von Service-Level-Management (M. G. Bernhard)
- Service-Level-Kennzahlen für IT-Services (M. G. Bernhard)
- Service-Level-Agreements: vertragliche Regelungen (J. Schrey)
- Balanced Scorecard: von der Strategie hin zu Service-Levels (M. G. Bernhard)
Service-Level-Management Werkzeuge
- Service-Level-Management Software Auswahl (M. G. Bernhard)
- IT-Service-Engineering (T. Grawe)
- Vom Service-Level-Management zum Business-Service-Management (M. Woyke,
R. Horstmann)
- Messung von Performance und Verfügbarkeit (E. Kaum)
Ausblick
- Service-Level - Der Beginn einer Erfolgsgeschichte (M. G. Bernhard, H. Mann,
W. Lewandowski, J. Schrey)
Leseprobe
Wegen der großen Bedeutung der Informationstechnologie für die Geschäftsprozesse
hängen zwangsläufig die Ergebnisse im Kerngeschäft des Unternehmens stark von der
Qualität der Informationstechnologie ab. Ein Ausfall kritischer Anwendungen von
gewisser Dauer kann sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Deshalb liegt
es auf der Hand, dass die Leistungen der Informationstechnologie berechenbar nach
vorher festgelegten (Qualitäts-) Kriterien, sogenannten Service-Levels, erbracht
werden müssen.
Hier setzt das Service-Level-Management an, das den Gegenstand dieses Werkes bildet.
Noch vor dem Service-Level-Management kommt freilich die Vereinbarung der Service-Levels
oder Standards, die in der Folge im produktiven Betrieb eingehalten werden sollen.
Ohne präzise Standards wird es kein erfolgreiches Service-Level-Management geben.
Was ist nun eigentlich ein Service-Level in der IT?
Allgemein gesprochen ist ein Service-Level (deutsch "Dienstleistungsstandard") sicher
Teil der für jeden Dienst- oder Werkvertrag unerlässlichen Leistungsbeschreibung.
Unternehmensintern schließt die IT-Abteilung zwar mit ihren "Kunden" keine Verträge
ab, aber sie trifft doch Vereinbarungen - oder bekommt von der Geschäftsleitung
Vorgaben darüber, wie die zu erbringenden IT-Leistungen beschaffen sein müssen.
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