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Innovation möglich machen - Handbuch für effizientes Innovationsmanagement

Innovation möglich machen - Handbuch für effizientes Innovationsmanagement

Gestaltung innovationsfreundlicher Organisationsstrukturen, Analyse von Kundendaten und Netzwerken, Innovationsorientierte Personalentwicklung, Kreativitäts- und Problemlösungstechniken, Management von Innovationsideen organisieren.

Innovation möglich machen Handbuch für effizientes Innovationsmanagement
Hrsg: Edelbert Dold, Peter Gentsch
Hardcover, mit CD-ROM, 427 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Symposion Publishing



Preis: EUR 55.14 + MwSt.

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Innovation ist unsicher, unvorhersehbar und riskant. Innovationsprojekte in Unternehmen sind komplex und laufen quer durch alle Abteilungen. Dennoch ist es heute wichtiger denn je, innovative Produkte mit knappen Ressourcen an den Markt zu bringen – in immer kürzerer Zeit und zu immer geringeren Kosten.

Professionelles Innovationsmanagement macht wirtschaftlich erfolgreiche Innovationen möglich, es sichert Wachstum und Existenz des Unternehmens. Mit welchen Methoden Unternehmen Innovationen vorantreiben, zeigt dieses Praxishandbuch anhand zahlreicher praktischer Beispiele. Es wendet sich an Fach- und Führungskräfte, insbesondere aus den Bereichen Forschung, Entwicklung, Marketing und Produktmanagement.

Über die Herausgeber:

Dr. Edelbert Dold ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Koblenz. Er ist Mitglied im Technologiebeirat von Rheinland-Pfalz, im Beirat des Forschungszentrums Glas/Keramik und im DIHK-Mittelstands -ausschuss. Darüber hinaus ist er Vorstand der IT-Akademie Rheinland-Pfalz und des ManagementZentrums Mittelrhein. Die Stiftung Industrieforschung hat ihn für die Entwicklung des Studiengangs »Innovations-Management« mit dem Initiativpreis ausgezeichnet.

Professor Dr. Peter Gentsch ist Chief Scientist bei der Business Intelligence Group und Lehrstuhlinhaber des Albert Berner-Stiftungslehrstuhles für Internationale Betriebswirtschaftslehre. Vorher war er viele Jahre als Consultant und Coach für namhafte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen tätig.#

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort zur aktualisierten 2. Auflage Dold, Edelbert, Gentsch Peter
Innovationsfreundliche Organisationsstrukturen gestalten Nebe, Ralph
Innovationsorientierte Personalentwicklung Neef-Cramer, Renate / Mentzel, Wolfgang
TRIZ - eine wissensbasierte Innovationsmethode Herb, Rolf
Kreativitätstechniken Schaude, Götz / General, Sabine
Management von Innovationsideen Geschka, Horst / Schwarz-Geschka, Martina
Innovationswiderstände Brockhoff, Klaus
Indikatoren für Innovationsschwäche Brockhoff, Klaus
Kontinuierliche Verbesserungen mit der Growtth-Methode Merz, Eberhard / Tempel, Frank
Business Intelligence für das Innovationsmanagement Gentsch, Peter
Die rechtliche Absicherung von Innovationsprojekten Hase, Stephan
Analyse von Kundenkommunikation mit IOS Panzer, Philip / Heinze, Norman
Erfolgreiche Markteinführung von Produkten und Verfahren Abresch, Wendelin
Die Messung des Innovationserfolgs Zillmer, Peter
Die Analyse von Netzwerken: Social Network Analysis (SNA) Grothe, Martin

Autorenverzeichnis:

  • Wendelin Abresch
  • Klaus Brockhoff
  • Edelbert Dold
  • Sabine General
  • Peter Gentsch
  • Horst Geschka
  • Martin Grothe
  • Stephan Hase
  • Norman Heinze
  • Rolf Herb
  • Wolfgang Mentzel
  • Eberhard Merz
  • Ralph Nebe
  • Renate Neef-Cramer
  • Philip Panzer
  • Götz Schaude
  • Martina Schwarz-Geschka
  • Frank Tempel
  • Peter Zillmer

Leseprobe

Jedes Unternehmen steht heute vor dem Problem, mit knappen Ressourcen immer komplexere Aufgaben bearbeiten zu müssen. Dieses gelingt nur, wenn die Aufgabe im Sinne einer Aufgabenteilung und Spezialisierung in Teilaufgaben zerlegt wird. Dabei entstehen aufwendige Koordinations- und Kommunikationsaktivitäten, die entsprechende Kosten verursachen. Organisationsstrukturen (Aufbau- und Ablaufregeln) sind der Versuch, diese Koordinations- und Kommunikationskosten weitestgehend zu minimieren, bei einer gleichzeitigen Optimierung des Wissens- und Informationstransfers zwischen den Unternehmensbereichen.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Organisationsforschung sei hier jedoch gleich vorweggenommen: Die optimale und allgemeingültige Organisationsstruktur gibt es nicht beziehungsweise kann es nicht geben. Vielmehr hängt die Wahl der kostenminimierenden Organisationsstruktur von den Eigenschaften der zu organisierenden Aufgabe ab. Und genau hier liegt das Problem: Innovationsaufgaben sind nahezu immer komplex, nicht vorhersehbar beziehungsweise planbar, unsicher, riskant und einmalig beziehungsweise meist sogar erstmalig. Für Innovationen fühlt sich jeder oder keiner zuständig. Sie laufen quer durch alle Abteilungen, missachten Unternehmensgrenzen und werden oftmals sogar als »Störenfriede im wohlgeordneten Regelwerk« [2] angesehen.

Die dringende Notwendigkeit des Aufbaus besonders innovationsförderlicher Strukturen zeigt sich vor allem in der aktuellen Diskussion, wo es nicht mehr um die Frage geht, ob man innovativ sein will, als vielmehr darum, wie Innovationen planmäßig und organisiert realisierbar sind. Ziel dieses Beitrages ist es daher, dem Leser eine Art »Leitfaden« in die Hand zu geben, damit er seine Organisationsstruktur entsprechend der gewählten Innovationsstrategie so innovationsfreundlich wie möglich gestalten kann. Auf den ersten Blick erscheint dies zunächst widersprüchlich, denn es herrscht die weit verbreitete Meinung, dass jede Organisationsstruktur prinzipiell Innovationen unter-drückt.

Die Frage nach dem Warum lässt sich wie folgt beantworten: Die Organisation mit ihren Strukturen, Stellen, Zuordnungen und Regeln ist von ihrer Grundidee her immer auf die Bewältigung von Routineaufgaben zugeschnitten – und Innovationsaufgaben sind alles andere als Routinetätigkeiten. Dieses führt automatisch zu den folgenden Effekten [3]:

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