ITIL - Einführung über Configuration
Management
Wie der Name ITIL (:= IT Infrastructure Library) ausdrückt, besteht ITIL aus
einer grossen Anzahl von Büchern. ITIL ist ein herstellerunabhängiges Regelwerk
der OGC (Office of Government
Commerce). Die OGC hat zum Ziel, ihre Kunden bei der Verbesserung ihrer Services
zu unterstützen, indem sie - unter anderem - IT-Systeme möglichst sinnvoll
nutzen. ITIL ist inzwischen in zahlreichen IT-Anwenderunternehmen als auch bei
IT-Dienstleistern ein weit verbreiteter Quasi-Standard.
Das Regelwerk ITIL
enthält die Erfahrungen aus über 35 Jahren IT-Betrieb und wird ständig
weiterentwickelt und gepflegt, um aktuelle Entwicklungen zu reflektieren und
nutzbar zu machen. Zum Leitgedanken von ITIL gehört, dass IT-Dienstleistungen
alleine dazu da sind, die Geschäftsprozesse und die Mitarbeiter der
Servicenehmer in ihrer Auftragserfüllung zu unterstützen. In den ITIL
Regelwerken wird deshalb konsequent auf die Bedeutung der Servicequalität
hingewiesen.
Configuration Management ist ein Prozess, der dem IT-Management eine enge
Kontrolle der IT-Vermögenswerte ermöglicht (z.B. über Software-Programme,
Hardware, Dokumentation, Job-Beschreibungen, Prozess-Dokumentationen, Services,
Einrichtungen sowie sonstige Komponenten). Das Herzstück ist die Konzeption und
die Einführung einer Konfiguration Management Database. Diese muß im Betrieb aus
anderen ITIL Prozessen gepflegt werden.
Diese CMDB liegt in zahlreichen
IT-Anwenderorganisationen als "Sammelwerk zahlreicher und inkonsistent
zueinander gepflegter Datenbanken" vor. Es geht um die Verknüpfung der
Komponenten untereinander, den sogenannten Configuration Items (CIs).
Configuration Management umfasst folgende Aufgaben:
- Spezifikation von Version, Verantwortung und Status-Information zu Configuration Items (CIs) in der gesamten IT-Infrastruktur
- Beschreibung der Relationen zwischen den Configuration Items
- Führen aktueller Records zu den Configuration Items
- Sicherstellen, dass nur autorisierte Changes an Configuration Items
vorgenommen werden
- Audit der IT-Infrastruktur, um sicherzustellen, dass sie nur autorisierte
Configuration Items umfasst
In dem 17 Seiten umfassenden Dokument werden u.a. folgende Themen und
Fragestellungen behandelt:
- as ist unter Configuration Management zu verstehen und welche Bereiche
umfasst Configuration Management?
- Configuration Management - Zielsetzungen und Aufgaben
- Elemente des Configuration Management Prozesses
- Was ist unter einem Configuration Item (CI), Variante und Baseline zu
verstehen?
- Configuration Items - Umfang und Detaillierung
- Lizenz Management - Bedeutung
- Configuration Management - Potentielle Schwierigkeiten
- Service Level Kennzahlen
- Best Practice Erfahrungen und Nutzen für den Kunden bzw. Endanwender
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