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IT-Outsourcing: Grundlagen
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Titel

IT-Outsourcing: Grundlagen

Kurzbeschreibung

IT-Outsourcing: Begriffe, Motivationsfaktoren, Nutzen, Risikokategorien, Gründe für Outsourcing, Erfahrungskurve 

Ausführliche Beschreibung
Folien 41
Sprache Deutsch
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IT Outsourcing: Grundlagen

Bis Anfang der neunziger Jahre führte das Outsourcing zahlreicher Host-Architekturen zu Outsourcing-Wellen in vielen Industrien. Die Projekte über Outsourcing-Untersuchungen verliefen nach einem vergleichsweise einfachen Schema. Die damaligen Anwendungslandschaften waren noch nicht so änderungsintensiv, die Systeme und Rechnerstrukturen waren monolitischer, die Änderungsgeschwindigkeit des Gesamtsystems war überschaubarer. Das Gesamtsystem „Informationstechnologie“ war für einen Outsourcing-Partner in seiner Komplexität beherrschbarer und leichter zu kalkulieren.

Auseinanderentwicklung durch Client-Server Architekturen

Die Einführung von Client-Server Architekturen in den Unternehmen ab Mitte der achtziger Jahre führte zu einer Welle von Dezentralisierungsprozessen, insbesondere in Unternehmen mit dezentralen Organisationsstrukturen und einer entsprechenden Kultur. Für unternehmensinterne Funktionen, welche nicht unmittelbare Geschäftsfunktionen waren, boten Client-Server Architekturen eher die Möglichkeit, unter Heranziehen der Interpretationsmöglichkeiten aus „IT follows Strategy“, sich gemäß einer dezentralen Organisation auszurichten.

Client-Server-Systeme führten durch ihre angebliche Offenheit, einfachere Beherrbarkeit und günstigeren IT-Kostenstrukturen (aus Sicht dezentraler Organisationseinheiten) oftmals zu dezentralen IT-Strukturen. Zentrale IT-Bereiche wurden partiell oder vollständig aufgebrochen und reduziert, Fachbereiche und Standorte erhielten dezentral Server-Architekturen mit entsprechend ausgestatteten IT-Organisationsstrukturen.

Aus dem zu weit interpretierten „IT follows Strategy“ entwickelten sich die Anwendungen, Datenstrukturen, Systeme und Rechnerarchitekturen oftmals zu weit auseinander. Dezentrale Organisationsstrukturen mit einheitlichen oder harmonischen Softwarearchitekturen benötigen entsprechende Managementfunktionen, um der Gefahr einer Auseinanderentwicklung zu entgehen.

Selbst in einer durch die IT-Strategie vorgegebenen „homogenen Anwendungslandschaft“ kann sich unterhalb der Software-Anwendungsebene in derartigen Unternehmensstrukturen und -kulturen quasi alles auseinander entwickeln, z.B.

  • genutzte Funktionalitäten der Anwendungsmodule,
  • im Einsatz befindliche Releasestände,
  • eingesetzte Software Engineering Methoden
  • Konfiguration und Nutzung der Anwendungsmodule, - Datenstrukturen,
  • Betriebssysteme (Windows NT, Unix-Derivate), - Client-Server-Systeme (verschiedene Hersteller),
  • etc.

Eine Harmonisierung und Konzentration ausgewählter IT-Leistungen sollte deshalb frühzeitig initiiert werden. Für diesen Prozess kann ein Outsourcing-Partner der Verrichtungsgehilfe sein, um die Auswüchse der Unternehmenskultur und dezentralen Organisation und die damit verbundenen zusätzlichen „Kulturkosten“ für die Bereitstellung der Informationstechnologie zu reduzieren.

Nutzen einer Outsourcing-Untersuchung

Der Vergleich der internen Informationstechnologie mit potentiellen Outsourcing-Partnern erfordert eine gründliche Outsourcing-Untersuchung. Eine professionelle Outsourcing-Untersuchung kann für ein Unternehmen bei entsprechender Dimensionierung des Outsourcing-Untersuchungsbereiches erheblichen Nutzen bieten (z.B. mehr als 1.000 Anwender, die von mehreren international verteilten Rechenzentren bedient werden). Es können folgende Nutzenkategorien neben der eigentlichen Fragestellung intern vs. extern auftreten:

Interne Erkenntnisse und Nutzen:

  • Ggf. die Auflockerung von kulturellen Barrieren innerhalb einer
    größeren Geographie (innerhalb der Informationstechnologie),

  • Übergeordneter (ggf. internationaler) Erfahrungsaustausch,

  • Ggf. das spätere gemeinsame Angehen von Projekten und die spätere Bearbeitung von
    ausgewählten Linienaufgaben,

  • Detaillierter Überblick über die internen IT-Kompetenzen,

  • Transparenz über die IT-Infrastrukturen,

  • Vergleich der internen Kostenstrukturen,

  • Benchmarking zwischen den Rechenzentren,

  • Ggf. eine detaillierte Rollenverteilung zwischen IT und den Fachbereichen in den
    einzelnen Ländern,

  • Vergleich von Service-Level Requirements zwischen verschiedenen Leistungsprozessen,
    Standorten, Organisationen und Ländern,

  • Mindestgrößen (Anzahl der Anwender, etc.) für einen wirtschaftlichen Betrieb
    eines Rechenzentrums,

Im über 60 Seiten umfassenden Dokument werden u.a. folgende Kernfragen behandelt:

  • Worin bestehen die Unterschiede zwischen Sourcing, global Sourcing und Outsourcing?

  • Was ist umrissen unter Outsourcing zu verstehen?

  • Worin bestehen die Unterschiede zwischen Auslagerung und Ausgliederung?

  • Was sind die Gründe für das Outsourcing von IT-Leistungen?

  • Was sind die jeweiligen Risikokategorien für das Outsourcing-von IT-Leistungen?

  • Welche Interessensgruppen mit den jeweiligen Motivationsfaktoren gibt es beim Outsourcing von IT-Leistungen?

Gliederung

  • Einführung und Motivationsfaktoren
     

  • Anhang: Literatur und Internet-Quellen


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