ITIL - Service Continuity Management nach
ITIL
Wie der Name ITIL (:= IT Infrastructure Library) ausdrückt, besteht ITIL aus
einer großen Anzahl von Büchern. ITIL ist ein herstellerunabhängiges Regelwerk
der OGC (Office of Government
Commerce). Die OGC hat zum Ziel, ihre Kunden bei der Verbesserung ihrer Services
zu unterstützen, indem sie - unter anderem - IT-Systeme möglichst sinnvoll
nutzen. ITIL ist inzwischen in zahlreichen IT-Anwenderunternehmen als auch bei
IT-Dienstleistern ein weit verbreiteter Quasi-Standard.
Das Regelwerk ITIL enthält die Erfahrungen aus über 35 Jahren IT-Betrieb und
wird ständig weiterentwickelt und gepflegt, um aktuelle Entwicklungen zu
reflektieren und nutzbar zu machen. Zum Leitgedanken von ITIL gehört, dass
IT-Dienstleistungen alleine dazu da sind, die Geschäftsprozesse und die
Mitarbeiter der Servicenehmer in ihrer Auftragserfüllung zu unterstützen. In den
ITIL Regelwerken wird deshalb konsequent auf die Bedeutung der Servicequalität
hingewiesen.
Warum aber Continuity Management?
- 9 von 10 Organisationen haben ernsthafte Sicherheitsprobleme
- PCs haben mehr Ausfälle als Mainframes
- 20 % der Ausfälle führen zu Unterbrechungen von länger als eine Woche
- Organisationen, die ein effektives Continuity Management haben, schätzen die
Ausfallwahrscheinlichkeit eher gering ein
- Mindestens ein Drittel der Unternehmen haben den "Ernstfall" noch
nicht getestet
In dem 12 Seiten umfassenden Dokument werden u.a. folgende Themen und
Fragestellungen behandelt:
- Bedeutung von Continuity Management
- Ziel des Continuity Management
- Nutzen, Risiken und Ernstfall
- Kostenbereiche für Continuity Management
- Service Level Kennzahlen
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