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Allein durch Innovationen
können Unternehmen ihre
Wettbewerbsfähigkeit und ihr
Wachstum langfristig
sichern. Häufig entstehen
Innovationen aber nur
zufällig oder in einem
langwierigen Prozess von
"Versuch- und Irrtum". Eine
effektivere Strategie
besteht darin, neue Ideen
und Problemlösungen
systematisch zu entwickeln.
Mit TRIZ, der Methodologie
des erfinderischen
Problemlösens, ist es
möglich, Innovationen
gezielt zu entwickeln. TRIZ
stellt dafür eine
umfangreiche Sammlung von
Werkzeugen zur Verfügung und
greift dabei auf die
Erfahrungen einer über
50-jährigen Geschichte
zurück. Das vorliegende Buch
erschließt das beachtliche
Potenzial der systematischen
Entwicklung von Innovationen
mit TRIZ. Praxisorientierte
Fachbeiträge beschreiben
Konzepte, Werkzeuge und die
reichhaltigen
Anwendungsfelder der
TRIZ-Methodologie, zum
Beispiel
- in der Produktentwicklung,
- bei der Lösung von
Qualitätsproblemen,
- bei der
Prozessoptimierung.
Zahlreiche Fallbeispiele
illustrieren, wie
Unternehmen und
Institutionen von TRIZ
profitieren und für die
Verbesserung von Produkten,
Dienstleistungen, Prozessen
und Qualität nutzen.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort M. G. Möhrle
Grundlagen
TRIZ - Theorie des
erfinderischen Problemlösens
(C. Gundlach, H. Nähler)
Der Stellenwert der
TRIZ-Methodik (C. Gundlach,
R. Ulbricht)
TRIZ - Innovativer Irrgarten
der Werkzeuge? (J. Jantschgi,
L. Shub)
Produktentwicklung mit
TRIZ
Marktorientierte
Produktentwicklung mit Triz
(D. Geisinger)
Concept Management in der
Produktentwicklung mit TRIZ
(C. Hentschel)
Qualitätsmethoden
optimieren mit TRIZ
Die Verbesserung eines House
of Quality mit TRIZ (G.
Streckfuss)
Prozessplanung und
-bewertung mit TRIZ (K.
Matyas, P. Kuhlang)
Konzept-Entwicklung und
-Bewertung mit TRIZ und QFD
(B. Gimpel)
Customer Driven TRIZ (J.
Maierhofer, L. Mayerhofer)
TRIZ Anwendung im
Management
TRIZ und Wissensverteilung:
Anwendung im Mittelstand (C.
Borchers, M. A.
Weissenberger-Eibl)
Herstellkosten senken mit
Hilfe der Widerspruchsmatrix
(D.-W. Schlösser)
IT-Unterstützung
TRIZ im Kontext mit
klassischer
Konstruktionsmethodik (H.-J.
Franke, M. Deimel, St.
Löffler)
TRIZ im Personalmanagement -
Personal Innovations Trainer
(S. Müller, T. Recke)
Patentrecherchen mit
Software- und
Internetportalen (H.-J.
Günther)
Fallbeispiele
Structured Inventive
Thinking bei der Ford Motor
Company (C. Stephan, R.
Schmierer)
TRIZ bei der R. Bosch GmbH
(B. Denne)
TRIZ in wissenschaftlichen
Forschungsprojekten (M.
Rosenthal, M. Zimmermann)
TRIZ und CAI in der
Automobilindustrie (A. Jost,
A. Ulbrich, E.
Schüler-Hainsch)
TRIZ - Praxiserfahrungen in
der Siemens AG (J.
Pellinghoff)
Leseprobe (max. 1000
Zeichen)
Das methodische Erfinden hat
seinen Ursprung in der
zweiten Hälfte des letzten
Jahrhunderts in der
damaligen Sowjetunion.
Tragender Protagonist war
Genrich S. Altschuller
(1926-1998), der in
mühseliger Arbeit
herauszufinden versuchte,
wie Erfinder erfinden. Sein
Ziel war eine umfassende
empirische Theorie der
Lösung technischer und
technisch-wirtschaftlicher
Probleme. Altschuller hat
zahlreiche Instrumente
entwickelt und in einem
Vorgehensmodell
(Algorithmus) deren
Zusammenspiel vorgeschlagen.
Was hätte er wohl zu dem
vorliegenden Sammelband
gesagt? Vielleicht wäre
Altschuller überrascht
gewesen, dass seine Gedanken
auch im "westlichen" Ausland
Gehör finden. Dies hat sich
zwar noch zu seinen
Lebzeiten abgezeichnet, als
zahlreiche Schüler aus der
Sowjetunion emigriert sind
und zum Teil auch schon
fortgeschrittene
Software-Anwendungen
mitgenommen haben. Aber die
medialen
Gestaltungsmöglichkeiten
moderner Software
überschreiten wesentlich
das, was im letzten
Jahrhundert als möglich
erachtet wurde.
Wahrscheinlich wäre
Altschuller erfreut gewesen
zu sehen, in wie
vielfältiger Weise sein Werk
in der Industrie Anwendung
findet. Die Fälle von
Siemens, Ford und Bosch in
diesem Band hätten ihn ohne
Zweifel begeistert.
Wahrscheinlich wäre
Altschuller interessiert
daran gewesen, wie sich sein
Gedankengut mit japanischen
Werkzeugen wie dem Quality
Function Deployment oder
deutschen Werkzeugen wie den
Konstruktionskatalogen
verbinden lässt. Vielleicht
wäre Altschuller auch etwas
kritisch gewesen, was die
Übertragung des methodischen
Erfindens auf
Management-Fragestellungen
angeht. Alle die genannten
Aspekte finden sich in dem
vorliegendem Sammelband
wieder.
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