Outplacement

Pyramid-Commerce.com

Change Management

Change Management

Bewusster Steuerungsprozess, der die Veränderungen in einer Organisation auf formaler Ebene z. B. durch Änderungen der Aufbauorganisation und auf der Prozessebene z. B. durch Workshop für Mitarbeiter initiiert und steuert.

Arten von Change Management

Change ist nicht gleich Change. Abhängig von der Ausgangsposition sind die Schwerpunkte und das Design des Veränderungsprozesses andere.

Anforderungen an einen Change Manager

Was muss ein Change Manager einer Unternehmensberatung können?


Managen des Veränderungsprozesses:
Planen und Organisieren, Steuern sowie Controllen der Projektabläufe
 
Managen des Veränderungsteams:
Führen, Motivieren, Leiten können

Managen der Kundenbeziehung:
Beachten wie sich der Veränderungsprozesse auf die externen/internen Kunden auswirkt und entsprechend gegensteuern

Managen der Interessensgruppen:
Einbeziehen interner/externer Interessensgruppen, die durch den Change-Prozess tangiert oder betroffen sind und damit das Projektumfeld beeinflussen können
 
Change-Management heißt aber auch:
lernen, mit nicht geplanten Ereignissen umzugehen

Kommunikation im Change Management
 

Kommunikation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Rahmen von Change Prozessen. Worauf ist zu achten?

Change Management sollte immer die drei Aspekte Strategie, Struktur und Kultur betrachten:
 
- Strategie -

Wo will ich hin?
Was ist meine Vision?
Was meine Ziele für das Unternehmen

- Struktur -

Welche Prozesse und welche Strukturen benötige ich hierfür?

- Kultur -

Was für ein Mitarbeiter möchte ich haben?
Welche Unternehmenskultur benötige ich hierfür?

Erfolgsfaktoren von Change Management Prozessen


Energie wecken und Vertrauen schaffen
Klarheit über Ziele => "wo man hin will" Offene Informations-Politik Problembewusstsein schaffen. Glaubwürdigkeit des Vorhabens sicherstellen

Zweckdienliches Info- und Kommunikationsmanagement einrichten
Kommunikationskonzepte für Vernetzung nützen Dialoge sind wichtig Senden über Medien genügt nicht
 
Lernen sicherstellen
Raum für Lernen einplanen Entwicklung von Personen und Systemen zu Bestandteilen der Zielvereinbarungen machen "Wartungsintervalle" für Team etc. einplanen Qualifikation ist eine Investition
 
Von außen nach innen organisieren
Dem Kunden und dem Markt erste Priorität einräumen Kunden- und Lieferantenverständnis intern aufbauen Prozesse nach produktivem Mehrwert untersuchen
 
Konsequent handeln
Nicht zwischendurch schwächeln Bremser und Störenfriede einfangen oder entfernen

Den Mitarbeiter im Fokus

Im Rahmen eines Change Prozesses leben die Mitarbeiter bis zum Übergang in die neue Struktur in einem oft sehr unbefriedigendem Zustand.

- Wie geht es weiter? Was wird aus mir?

- Gibt es meinen Job nachher noch?

- Was soll ich nun machen?

Alles Fragen die die Mitarbeiter bewegen. Zwei Verhaltensweisen sind hier zu beobachten:

 


Winterschlaf


Ich identifiziere mich nicht mehr mit dem Unternehmen, mache nur noch Dienst nach Vorschrift, folge nur noch bedingt den Anweisungen meines Vorgesetzten, etc...)

Operative Hektik

Aktionismus prägt den Tag. Es werden Projekte generiert. Man will überall mitmischen um auch ja in einem guten Licht zu erscheinen. Nicht die Qualität der Arbeit zählt, sondern die Show nach oben

Beide Verhaltensmuster sind eher kontraproduktiv und gefährden das operative Geschäft. Dies läuft aber weiter. Dies muss sichergestellt werden!Phasen im Change Management

Nach John Kotter

- Die Notwendigkeit für eine Veränderung darlegen

- Verbündete und mitstreiter finden

- Eine klare Vision und Ziele definieren

- Die Vision kommunizieren

- Ihre Mitarbeiter befähigen Widerstände zu überwinden

- Kurzfristerfolge einfordern

- Konsolidieren und weiter treiben

- Verankern der neuen Ansätze

© Copyright 2003, Dr. Kraus und Partner, Bruchsal

Passende Links

 


Home